Für eine bessere Gesundheit der Frau in Deutschland
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Gesundheit

Warum eine frauenspezifischere Gesundheitsmedizin wichtig ist

In der Forschung und Behandlung bspw. von Herz-Kreislauf-Erkrankungen ist nach wie vor vieles auf den männlichen Patienten abgestimmt. Die meisten Medikamente sind eher auf den Mann als auf die Frau zugeschnitten und auch Behandlungsmethoden berücksichtigen oftmals nicht den Unterschied zwischen dem männlichem und dem weiblichen Herz. Wie wichtig diese Unterscheidung ist, zeigt folgende Tatsache: Herz-Kreislauferkrankungen sind auch bei Frauen Todesursache Nummer eins – das ist vielen unbekannt. Tatsächlich ist die Sterblichkeitsrate bei akuten Herzinfarkten bei Frauen höher als bei Männern. Das Tückische am Eva-Infarkt, wie der weibliche Herzinfarkt auch genannt wird, ist seine Mehrdeutigkeit. Männer empfinden bei einem akuten Herzinfarkt oft einen Schmerz in der linken Brust, der in Arm und Kiefer ausstrahlt. Bei Frauen ist der Katalog der möglichen Symptome wesentlich vielseitiger und das macht eine Früherkennung schwieriger.

 

 

Was sind die Symptome eines Eva-Infarktes?

Der Eva-Infarkt kann sich durch eine Vielzahl von Symptomen ankündigen, die häufig bereits einen Monat vor dem eigentlichen Infarkt auftreten. Das können sein:

  • körperliche Schwäche mit oder ohne Ohnmacht
  • Oberbauchschmerzen
  • Übelkeit
  • unerklärliche Müdigkeit
  • Beklemmungsgefühl
  • Kurzatmigkeit
  • ausgeprägtes Schwächegefühl
  • Kopfschmerzen oder Schmerzen im Hals oder Nackenbereich
  • kalter Schweiß
  • Schlafstörungen
  • Verdauungsstörungen
  • Angstgefühle

 

Solche Symptome können Zeichen für einen drohenden Infarkt sein – vor allem, wenn sie neu auftreten und wenn gleichzeitig Risikofaktoren wie Bluthochdruck, Diabetes mellitus Typ 2, ein erhöhter LDL-Cholesterinspiegel oder Übergewicht vorliegen. Es gibt die sogenannte „Nase-Arm-Nabel Regel“: Alle plötzlich auftretenden Beschwerden zwischen Nasenspitze, Armspitze und Nabel, die nicht innerhalb von 15 Minuten wieder verschwinden, können auf einen drohenden Infarkt hindeuten. In diesem Fall sollte man sich ärztlich untersuchen und wenn nötig, behandeln lassen. 

 

Was man für ein gesundes Herz tun kann

Es gibt unterschiedliche Möglichkeiten, seine Herzgesundheit positiv zu beeinflussen. Neben gesunder Ernährung gehört dazu vor allem Bewegung. Ausreichend körperliche Aktivität ist so wichtig für ein gesundes Herz, da sie den Stoffwechsel und das gesamte Herz-Kreislaufsystem beeinflusst. Damit kann tägliche Bewegung nicht nur die eigene Gesundheit verbessern, sondern auch das Wohlbefinden.

Siehe hierzu auch die Initiative "Geh-für-Dein-Herz"

 

 

 

 

Interview mit der Präsidentin des Dt. Ärztinnenbundes Dr. med. Regine Rapp-Engels

Prof. Dr. Jeanette Strametz-Juranek über Gendermedizin

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